Clever Energie und Geld sparen - Energielabels
Energie ist knapp und daher teuer. Wer Energie spart, spart also bares Geld, schont Umwelt und Ressourcen. Den meisten Strom verbrauchen übrigens Elektrogroßgeräte wie Waschmaschine, Kühlschrank, Backofen und Fernseher. Hier lohnt sich der Einsatz von effizienten Geräten ganz besonders!
Lieber effizient als billig
Energiesparen fängt schon beim Kaufen an: Viele Elektrogeräte sind auf den ersten Blick zwar recht billig, dafür dann später im Einsatz ganz schön teuer. So verbraucht zum Beispiel ein zehn Jahre alter Kühlschrank rund doppelt so viel Energie wie ein neuer. Unter dem Strich rechnet sich die Anschaffung eines modernen, sparsamen Geräts innerhalb weniger Jahre.
Labels sorgen für Transparenz
Doch welches Gerät ist am sparsamsten? Orientierungshilfe bieten Etiketten wie das
EU-Energielabel, das GED/GEED-Label und der Blaue Engel. Der E-Check sorgt für Sicherheit.
Von A bis G - das EU-Energielabel
Stimmen Sie beim Kauf die Größe und Ausstattung Ihres Elektrogeräts exakt auf Ihren Bedarf ab. Werfen Sie dann einen Blick auf das EU-Energielabel. Es gibt Auskunft darüber, wie gut ein Gerät die eingesetzte Energie ausnutzt. Die Energieeffizienzklassen reichen von "A" für ganz besonders sparsam bis hin zu "G" für einen sehr hohen Energieverbrauch. Für besonders energieeffiziente Kühl- und Gefriergeräte gibt es darüber hinaus noch die Auszeichnungen "A+" und "A++".
Das EU-Label gibt es für Kühl- und Gefriergeräte, Geschirrspüler, Waschmaschinen, Wäschetrockner, Elektrobacköfen, Raumklimageräte und Lampen. Das Etikett enthält energie- und umweltrelevante Daten. Dazu zählen zum Beispiel bei einer Waschmaschine neben dem Strom- und Wasserverbrauch Gebrauchseigenschaften wie Nutzinhalt, Fassungsvermögen, Wasch- und Schleuderwirkung.
Die grafische Gestaltung und der Umfang der Angaben sind europaweit einheitlich geregelt.
GED/GEEA-Label
Das Label der Gemeinschaft Energielabel Deutschland (GED/GEEA) wird für besonders sparsame Geräte der Informations- und Unterhaltungselektronik vergeben. So zum Beispiel für Computer, Monitore, Drucker, Kopierer, Audioanlagen, TV-Geräte und DVD-Player. Etwa 20 bis 30 Prozent der angebotenen Waren erfüllen die derzeit gültigen Kriterien.
Die zuständigen Ministerien aus verschiedenen EU-Ländern haben in einer "Group for Energy Efficient Appliances" (GEEA) die Basis für die Kennzeichnung von Geräten mit dem Energielabel geschaffen.
Der blaue Engel
Produkte, die den Blauen Engel tragen, sind im Vergleich zu Konkurrenzprodukten besonders umweltschonend. Mittlerweile gibt es 90 Waren- und Dienstleistungsgruppen für den Blauen Engel - darunter Haus- und Elektrogeräte wie Handys und Kopiergeräte.
Die Produkte werden von einer unabhängigen Jury überprüft, ob sie recyclinggerecht konstruiert wurden und emissionsarm sind.
E-Check sorgt für Sicherheit
Defekte Elektrogeräte und -anlagen sind die häufigste Brandursache. Der E-Check spürt Sicherheitsmängel auf. Dabei prüfen Mitarbeiter von geschulten Elektrofachbetrieben Ihr Stromnetz und sämtliche elektrische Geräte. Zusätzlich geben sie Tipps zum Energiesparen, Blitz- und Überspannungsschutz. Viele Versicherungen erkennen den E-Check als Sicherheitssiegel an und räumen deshalb Prämienrabatte ein.
