Die E.ON EnergieSpar-Familie
Drei Mann auf Sparkurs
Gespannt warten die Bewohner einer Wohngemeinschaft auf Energieberater Klaus Hirsch. Er soll sie zu echten EnergieSpar-Profis machen. Was sie nicht wissen: Er bringt mehr als nur gute Tipps mit.
Text: Alexander Tarelkin - Fotos: Jaques Bagios
Philipp Küsters Lachen hallt im langen Flur: „Wo ich bin, herrscht Chaos. Ich hinterlasse eine Spur der Verwüstung.“ Seine grinsenden Mitbewohner Christian Gahr und Friedrich von Jagow widersprechen nicht. Trotzdem leben die drei Studenten seit fast einem Jahr in einer Wohngemeinschaft. Doch nicht nur das Studentenleben schweißt zusammen. Friedrich und Christian kennen sich schon seit der Schule und dass Philipp erst während des Studiums dazu kam, bemerkt man nicht.
Auch von Chaos in der Wohnung gibt es heute keine Spur. Vielleicht wegen Energieberater Klaus Hirsch, der die 130 Quadratmeter unter die Lupe nehmen will.
Zur Begrüßung überreicht Herr Hirsch ein großes Paket, vollgepackt mit Weihnachtsgeschenken zum Testen: Technische Geräte und Spielereien, die mal Energie sparen, mal einfach nur Spaß machen sollen.
Das weckt die Neugier der jungen Männer. Friedrich zieht ungläubig ein Bügeleisen heraus. Daraufhin wählen ihn seine Mitbewohner spontan zum Bügelmeister und wünschen ihm schulterklopfend viel Spaß beim Testen. Philipp schnappt sich eine Eisform für Schnapsgläser und geht in die Küche. Herr Hirsch und Christian folgen ihm mit den Geschenken.
Testbericht aus der Wohngemeinschaft
Dort schließt Christian das „Faucet Light“ an. Dieser Aufsatz für den Wasserhahn leuchtet bei kaltem Wasser blau, bei warmem Wasser rot. Das hilft beim Energiesparen, denn man kann leichter die Temperatur einschätzen. Als nächstes befüllt Christian eine Digitaluhr von Reflects Galesburg mit kaltem Wasser, denn daraus bezieht sie ihre Energie. Sofort erwacht das LCD-Display zum Leben. Eine Uhr, die keinen Strom braucht, findet Christian großartig und verschwindet mit ihr in sein Zimmer.
Nachdem auch Philipps Eisform für Schnapsgläser mit Wasser gefüllt ist, wandert diese ins Tiefkühlfach. Herr Hirsch bemerkt die dicke Eisschicht darin: „Wenn Sie das abtauen, verbrauchen Sie weniger Strom und sparen bares Geld. Ein regelmäßiger Blick ins Eisfach lohnt sich. Außerdem ist der Kühlschrank ganz schön alt, da rentiert sich der Austausch. Beim Neukauf achten Sie auf die Effizienzklassen. Mit A+ sparen Sie 25 Prozent und mit A++ bis zu 45 Prozent Energie.“
Weiterhin empfiehlt er, nicht unnötig viel zu kühlen. „Sieben Grad reichen den meisten Lebensmitteln. Jedes Grad kälter kostet sechs Prozent mehr Energie.“ Zufrieden ist er mit der Gasetagenheizung: „Rund 93 Prozent wird in Wärme umgesetzt, das ist gut. Noch energieeffizienter wäre ein Gerät mit Brennwerttechnik. Das nutzt auch die Abgase zur Wärmegewinnung.“ Philipp freut sich und führt den Energieberater als Nächstes in sein Zimmer.
„Das Thermostatventil braucht freien Luftstrom. Mit der schweren Gardine davor kann der Raumfühler im Thermostat die Raumtemparatur nicht erfassen“, erklärt Herr Hirsch. Davon hat der überraschte Philipp noch nie etwas gehört. „Außerdem regeln neuere, digitale Heizkörperthermostate noch genauer und so kann man bis zu 30 Prozent Energie einsparen“, fährt der Experte fort. Plötzlich ein schrilles Röhren. Alle stürmen ins Nachbarzimmer.
Dort wird Christian von einem giftgrünen USB-Staubsauger enttäuscht. Lärmen tut das Gerät ganz groß, nur saugt es keinen einzigen Krümel von seiner Computer-Tastatur. „Hässlich, unpraktisch, Energieverschwendung“, urteilt Christian. Genial: Der „Eco Button“. Drückt man diesen USB-Knopf, versetzt er Windows-Rechner bei Arbeitspausen blitzschnell in den Tiefschlaf. Das spart sofort Energie. Möchte man weiterarbeiten, fährt der Computer genauso schnell wieder hoch und zeigt die Ersparnis an Kosten und CO2 an. Auch der Klang des MP3-Players „GoGear Ariaz“ von Philips überzeugt. Sein Material kann recycelt und wiederverwendet werden.
Ein Prost auf Energiespar-Tipps
Währenddessen hat sich Friedrich den „Glow Brick“ neben sein Bett gestellt. Die in diesem Acryl-Würfel eingeschlossene Glühlampe benötigt keinen Strom, lädt sich bei Licht auf und leuchtet stimmungsvoll im Dunkeln. Doch jetzt zupft der frisch ernannte Bügelmeister hilflos an einem zerknitterten Hemd. Bügeln ist nicht so sein Ding. Zum Glück springt ihm Herr Hirsch zur Seite, denn auch hier wird getestet: Nacheinander schließt Herr Hirsch das alte und das neue Bügeleisen an ein Energiemessgerät an. Das Neue spart bei 100 Prozent Dampfleistung rund 20 Prozent Energie, da kein überflüssiger Dampf ausgestoßen wird.
Darauf wird mit den fertigen Eisgläsern angestoßen, die nach gut zwei Stunden fertig sind. Aber Tempo zählt, denn das Eis schmilzt so schnell, wie die Finger kalt werden. „Toll für die nächste Silvesterparty“, meint Christian. Dafür hat auch Herr Hirsch einen Tipp: „Wenn viele Leute da sind, wird es schnell warm. Die Raumtemperatur im Gegenzug um ein Grad gesenkt, spart sechs Prozent Energie.“
Sowohl mit den Ratschlägen des Energieberaters, als auch mit einigen Geschenkideen lässt sich also Energie sparen. So kann für die WG-Bewohner Weihnachten kommen.
