Die E.ON EnergieSpar-Familie

Anke Schmidt freute sich beim Einzug auf möglichst viele Fenster im Haus, Wulf Langeheine auf einen Ofen im Wohnzimmer und die Kinder sollten später viel Platz haben. Beim Hausbesuch in Hänigsen hat unser Energieberater viel zu tun und verrät seine Spartricks.


Die Bären sind los. Die vierjährige Maja hüpft auf einem orangenen Gummitier durch das Wohnzimmer, Oda, ein Jahr, rast mit ihrem Teddy durch die Küche. „So, das reicht jetzt mal.“ Wulf Langeheine schnappt sich Oda, Anke Schmidt nimmt Maja an die Hand. Keine Frage, hier ist Energie im Haus.

 

Doch es geht nicht darum, wie viel bei den Eltern täglich verpufft, sondern wie viel ihr Haus abgibt. Vor acht Jahren ist das Ehepaar in das Haus eingezogen. Heute wird das Familienheim überprüft. Der Energieberater kommt.

Blau ist gut, grün okay, rot heißt Achtung!

Seit Juli 2008 ist ein Energieausweis für Hauskäufer und -besitzer Pflicht, sofern sie ihr Eigentum vermieten oder verkaufen wollen. „Früher wollten Eigentümer nur wissen, wo der nächste Supermarkt ist. Heute zählt auch der Energieverbrauch“, sagt Peter Michnik, der Energieberater.

 

Auch die Familie möchte wissen, wo sie sparen kann. Herr Michnik holt die thermografischen Aufnahmen des Gebäudes hervor, die zwei E.ON Mitarbeiter die Woche zuvor gemacht haben. Auf den Bildern sieht man, wie viel Wärme das Haus abgibt.


„Guck mal, das ist ja eine Katastrophe“, sagt Anke Schmidt und deutet auf die Fenster: leuchtend rot. „Vielleicht standen die gerade zum Lüften auf Kipp?“ Herr Michnik klärt auf. Sind die Fenster gekippt, entweicht ein Drittel der Wärme. Lieber einmal den Heizkörper zudrehen und das Fenster zehn Minuten ganz aufmachen – dann hat sich die Luft ausgetauscht.


„Und achten Sie auf die Dichtung“, sagt Herr Michnik und zeigt auf den Fensterrahmen. Maja lässt ihr Pippi-Langstrumpf-Programm sausen und kommt herbeigelaufen, um zu gucken. „Da ist doch gar kein Loch!“

Wärmebrücken vermeiden

Die kleinen Lücken in der Dämmung erkennt man nicht sofort. Doch gerade im Winter werden sie zu Schwachstellen, sogenannten Wärmebrücken. Wenn es draußen kalt wird, sinkt die Temperatur drinnen stärker ab, und die Wärme entweicht schneller. Und das führt zu höheren Heizkosten.

 

Auch im Dach hat das Ehepaar Langeheine-Schmidt zusätzlich Fenster eingezogen. „Ich wollte die Sterne sehen“, sagt Frau Schmidt. Herr Michnik lächelt. Er habe ja nichts gegen Romantik. Solange die Dämmung stimmt. Und die kann man nachbessern. Er hat noch einen Tipp: „Gut ist es, nachts die Rollläden ganz herunterzuziehen.“

 

Stromfressern auf der Spur

Beim Energiesparen sollte man die Wärmemaßnahmen der Umgebung anpassen. Herr Michniks Blick fällt auf den Ofen. Das Holz kommt aus dem eigenen Wald und reicht für den Winter. „Das ist natürlich toll“, lobt er.


Dann gebe es nur noch einen Schwachpunkt in puncto Energieausgaben, sagt der Energieberater. Herr Langeheine ahnt es bereits: der relativ hohe Stromverbrauch. Die Waschmaschine und vor allem der ältere Trockner laufen ständig. Bei zwei kleinen Kindern gibt es viel schmutzige Wäsche.

 

„Mit einem Wärmepumpen-Wäschetrockner können Sie viel Strom sparen“, sagt Herr Michnik. „Der kostet ein bisschen mehr, aber nach fünf Jahren hat sich die Anschaffung rentiert.“ Maja krabbelt unter dem Tisch hervor. Oda verlangt nach ihrem Schnuffeltuch. Das Ehepaar schaut sich an. Irgendwann geht zum Glück auch mal ihren beiden Kleinen die Energie aus.


EnergieSpar-InfoCenter

Mit dem EnergieSpar-InfoCenter von E.ON wird Energiesparen ganz einfach. Ob Sie nun Ihr Haus energieeffizienter machen, umweltverträgliche Energien nutzen oder in Ihrer Wohnung Energielecks aufspüren wollen.

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